NHMW-PRAE-44686
Anthropomorphe Steinfigur - "Venus von Willendorf"

11 cm große Figur einer erwachsenen, nackten, rundlichen Frau dar, deren Körpermitte realistisch ausgeformt ist, Arme und Füße jedoch nur stilisiert oder gar nicht wiedergegeben werden. Der Kopf ist gesichtslos und rundum mit eingeritzten Zickzacklinien verziert, die als geflochtene Frisur oder Kopfschmuck interpretiert werden. Als weitere Verzierung sind an ihren Handgelenken eingeritzte Zickzacklinien zu erkennen, die wiederum als Armbänder gesehen werden. Für die Herstellung der Figur wurde oolithischer Kalkstein verwendet, welcher wohl aus den mesozoischen Schichten des Gebiets um Sega di Ala am Gardasee in Norditalien oder aus dem Gebiet um Isjum in der östlichen Ukraine stammt. Gefunden wurde die Figurine am 07.08.1908 in der Schicht 9 der Fundstelle Willendorf II (Niederösterreich) bei Ausgrabungen des Naturhistorischen Museums unter der Leitung von Josef Szombathy, Josef Bayer und Hugo Obermaier. Sie war die erste paläolithische Figurine ihrer Art, die bei kontrollierten Ausgrabungen in einer archäologischen Schicht gefunden worden war. Dadurch kann die „Venus“ auf 29.500 Jahre vor heute datiert werden.

Objektidentifikator NHMW-PRAE-44686
Organization Naturhistorisches Museum Wien, Wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts
Objekttitle Anthropomorphe Steinfigur - "Venus von Willendorf"
Thematisierte Periode Gravettien
Provenienz Ausgrabung des Naturhistorischen Museums Wien in Willendorf II, 1908-1909
Beschreibung 11 cm große Figur einer erwachsenen, nackten, rundlichen Frau dar, deren Körpermitte realistisch ausgeformt ist, Arme und Füße jedoch nur stilisiert oder gar nicht wiedergegeben werden. Der Kopf ist gesichtslos und rundum mit eingeritzten Zickzacklinien verziert, die als geflochtene Frisur oder Kopfschmuck interpretiert werden. Als weitere Verzierung sind an ihren Handgelenken eingeritzte Zickzacklinien zu erkennen, die wiederum als Armbänder gesehen werden. Für die Herstellung der Figur wurde oolithischer Kalkstein verwendet, welcher wohl aus den mesozoischen Schichten des Gebiets um Sega di Ala am Gardasee in Norditalien oder aus dem Gebiet um Isjum in der östlichen Ukraine stammt. Gefunden wurde die Figurine am 07.08.1908 in der Schicht 9 der Fundstelle Willendorf II (Niederösterreich) bei Ausgrabungen des Naturhistorischen Museums unter der Leitung von Josef Szombathy, Josef Bayer und Hugo Obermaier. Sie war die erste paläolithische Figurine ihrer Art, die bei kontrollierten Ausgrabungen in einer archäologischen Schicht gefunden worden war. Dadurch kann die „Venus“ auf 29.500 Jahre vor heute datiert werden.
Specimentyp (MIDS-1) archaeological find
Lizenz CC0
Ortsangabe AUT / BL Niederösterreich / PB Krems Land / PG Aggsbach / KG Willendorf in der Wachau
Koordinaten 48,32331827323528 | 15,404256138326623
Sammler Josef Szombathy, Josef Bayer, Hugo Obermaier, Johann Veran
Aufsammlungsdatum 8/7/1908
Typstatus Not applicable
Medien 1

Objektidentifikator NHMW-PRAE-44686
Organization Naturhistorisches Museum Wien, Wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts
Objekttitle Anthropomorphe Steinfigur - "Venus von Willendorf"
Thematisierte Periode Gravettien
Objekttyp Steinfigur
Provenienz Ausgrabung des Naturhistorischen Museums Wien in Willendorf II, 1908-1909
Beschreibung 11 cm große Figur einer erwachsenen, nackten, rundlichen Frau dar, deren Körpermitte realistisch ausgeformt ist, Arme und Füße jedoch nur stilisiert oder gar nicht wiedergegeben werden. Der Kopf ist gesichtslos und rundum mit eingeritzten Zickzacklinien verziert, die als geflochtene Frisur oder Kopfschmuck interpretiert werden. Als weitere Verzierung sind an ihren Handgelenken eingeritzte Zickzacklinien zu erkennen, die wiederum als Armbänder gesehen werden. Für die Herstellung der Figur wurde oolithischer Kalkstein verwendet, welcher wohl aus den mesozoischen Schichten des Gebiets um Sega di Ala am Gardasee in Norditalien oder aus dem Gebiet um Isjum in der östlichen Ukraine stammt. Gefunden wurde die Figurine am 07.08.1908 in der Schicht 9 der Fundstelle Willendorf II (Niederösterreich) bei Ausgrabungen des Naturhistorischen Museums unter der Leitung von Josef Szombathy, Josef Bayer und Hugo Obermaier. Sie war die erste paläolithische Figurine ihrer Art, die bei kontrollierten Ausgrabungen in einer archäologischen Schicht gefunden worden war. Dadurch kann die „Venus“ auf 29.500 Jahre vor heute datiert werden.
Sammler Josef Szombathy, Josef Bayer, Hugo Obermaier, Johann Veran
Leitthema praehistory
Sammlung Prähistorische Abteilung, Ssammlung Steinzeit
Standard MIDS-02
Material Stein / oolthischer Kalkstein
Breitengrad 48.323318273235202
Längengrad 15.4042561383266
Ort bevorzugte Bezeichnung AUT / BL Niederösterreich / PB Krems Land / PG Aggsbach / KG Willendorf in der Wachau
Zeitspanne bevorzugte Bezeichnung Gravettien
Beginn -29500
Ende -29500
Ausstellung Status ausgestellt
Ausstellung Ort Saal 11, Venuskabinett, Naturhistorisches Museum Wien
Ende -29500

Objektidentifikator NHMW-PRAE-44686
Objekttitle Anthropomorphe Steinfigur - "Venus von Willendorf"
Thematisierte Periode Gravettien
Objekttyp Steinfigur
Provenienz Ausgrabung des Naturhistorischen Museums Wien in Willendorf II, 1908-1909
Beschreibung 11 cm große Figur einer erwachsenen, nackten, rundlichen Frau dar, deren Körpermitte realistisch ausgeformt ist, Arme und Füße jedoch nur stilisiert oder gar nicht wiedergegeben werden. Der Kopf ist gesichtslos und rundum mit eingeritzten Zickzacklinien verziert, die als geflochtene Frisur oder Kopfschmuck interpretiert werden. Als weitere Verzierung sind an ihren Handgelenken eingeritzte Zickzacklinien zu erkennen, die wiederum als Armbänder gesehen werden. Für die Herstellung der Figur wurde oolithischer Kalkstein verwendet, welcher wohl aus den mesozoischen Schichten des Gebiets um Sega di Ala am Gardasee in Norditalien oder aus dem Gebiet um Isjum in der östlichen Ukraine stammt. Gefunden wurde die Figurine am 07.08.1908 in der Schicht 9 der Fundstelle Willendorf II (Niederösterreich) bei Ausgrabungen des Naturhistorischen Museums unter der Leitung von Josef Szombathy, Josef Bayer und Hugo Obermaier. Sie war die erste paläolithische Figurine ihrer Art, die bei kontrollierten Ausgrabungen in einer archäologischen Schicht gefunden worden war. Dadurch kann die „Venus“ auf 29.500 Jahre vor heute datiert werden.
BearbeiterIn Caroline Posch
Datum Zeitraum der Verzeichnung 2025-10-30 00:00:00

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